Entscheidungsvorlage für Träger & Gremien — Visar
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VISAR
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Entscheidungsvorlage für Träger & Gremien

Schutz vor heimlichen Aufnahmen durch Kamerabrillen in öffentlichen Bädern

Stand: Juli 2026 · Zur Vorlage bei Amt, Werksleitung, Ausschuss oder Gemeinderat

1. Ausgangslage

Kamerabrillen (Smart Glasses) filmen in hoher Auflösung und sind von gewöhnlichen Brillen kaum zu unterscheiden. Für Bäder und Saunen entsteht damit das Risiko heimlicher Aufnahmen von Badegästen — insbesondere von Kindern. Erste Träger reagieren:

  • Potsdam hat per Beschluss der Stadtverordneten Smart Glasses in Schwimmbädern und Saunen verboten; das Verbot wird in die Haus- und Badeordnung aufgenommen (Quelle: netzwelt/rbb24, Juni 2026).
  • Die Arbeitsgemeinschaft öffentliche Bäder Baden-Württemberg will Kamerabrillen ausdrücklich in den Haus- und Badeordnungen verbieten; im Fokus steht der Schutz von Kindern (Quelle: Staatsanzeiger BW, Juni 2026).
  • Zugleich benennen Betreiber das Durchsetzungsproblem — die Karlsruher Bäder: „Moderne Smart Glasses sind teilweise kaum von gewöhnlichen Brillen zu unterscheiden. Eine eindeutige Erkennung ist daher nicht immer möglich."

Ein Verbot in der Badeordnung besteht vielerorts bereits oder ist beschlossen. Was fehlt, ist ein praktikabler Weg, es durchzusetzen — ohne jeden Gast unter Verdacht zu stellen.

2. Lösung: Visar One

Visar One ist ein kompaktes, steckerfertiges Gerät für den Empfangstresen. Es erkennt die Funksignaturen aktiver Kamerabrillen am Eingang und informiert das Personal über eine ruhige Displaymeldung — ohne Alarmton, ohne Aufsehen. Das Team spricht die Person nach einem kurzen Leitfaden diskret an.

  • Aufbau in Minuten: Strom anschließen, WLAN verbinden — kein Umbau, kein IT-Projekt
  • Reagiert nicht auf Smartphones, Smartwatches oder Kopfhörer
  • Erkennungsdatenbank wird automatisch aktualisiert (signierte OTA-Updates)

3. Datenschutz

  • Keine Kamera verbaut — das Gerät kann technisch nicht filmen
  • Erkennung läuft vollständig lokal auf dem Gerät; keine personenbezogenen Daten, keine Profile, keine MAC-Speicherung
  • An den EU-Server gehen nur signierte Updates und anonyme Statusmeldungen (Betriebsbereitschaft, Erkennungskennzahlen)
  • DSGVO-Dokumentationspaket für den Datenschutzbeauftragten ist im Service enthalten

4. Kosten

Tarif Umfang Monatlich Gesamt im 1. Jahr
Basis 1 Gerät, Updates, Leitfaden, DSGVO-Paket, E-Mail-Support €99 + €499 Gerät (einmalig) €1.687
Plus Bis 3 Geräte, persönlicher Ansprechpartner, Telefonsupport, 48-h-Austausch, Quartalsbericht €199 + €499 pro Gerät (einmalig) €3.885 (3 Geräte)
Enterprise Mehrere Standorte, SLA, Dashboard, Rahmenvertrag auf Anfrage

Abrechnung: Zahlung auf Rechnung. Jahresabrechnung für kommunale Träger möglich — bei jährlicher Abrechnung sind 2 Monate geschenkt (Basis €990/Jahr, Plus €1.990/Jahr, jeweils zzgl. Geräte).

5. Risikofreie Erprobung

Visar kann 30 Tage im laufenden Betrieb getestet werden — bei Nichtgefallen wird das Gerät zurückgeschickt und der volle Betrag erstattet. Für kommunale Träger stellen wir die Testphase gerne als Pilotprojekt mit gesonderter Vereinbarung dar.

In der Einführungsphase 2026 gelten für ausgewählte Häuser Einführungskonditionen; der Gründer begleitet jede Einrichtung persönlich von der Platzierung der Geräte bis zur Einweisung des Empfangsteams.

Kontakt: kontakt@visar.online · Kontaktformular auf visar.online/kontakt

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